Die 10 Gebote der Computerethik

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Etwas abstrakter und allgemeiner als die Netiquette fassen die 10 Regeln der Computerethik die grundlegenden Verhaltensgebote in der Computerwelt auf.

Weshalb 10 Gebote?

Die 10 Gebote der Computerethik haben ihren Ursprung nicht im Internet, sondern sind im Umgang mit Computernutzern allgemein entstanden. Die Anlehnung der Gebote an die christlichen zehn Gebote ist dabei vermutlich durchaus gewollt, denn die Ideengeber nahmen als Maßstab den Gedanken, dass verantwortungsvolle Arbeit am Computer einige gemeinsame "Glaubensgrundsätze" gebietet.

Auch wenn die 10 Gebote der Computerethik im Rahmen der Netiquette sehr abstrakt wirken, so haben sie doch einen empfehlenden Charakter und sind deshalb durchaus auch für die Internet-Nutzung relevant.

Die 10 Gebote der Computerethik

  1. Du sollst nicht deinen Computer benutzen, um anderen Schaden zuzufügen.
  2. Du sollst nicht anderer Leute Arbeit am Computer behindern.
  3. Du sollst nicht in anderer Leute Dateien stöbern.
  4. Du sollst nicht den Computer zum Stehlen benutzen.
  5. Du sollst nicht den Computer benutzen, um falsches Zeugnis abzulegen.
  6. Du sollst nicht Software benutzen oder kopieren, für die du nicht die Nutzungs- oder Kopierrechte erworben hast.
  7. Du sollst nicht anderer Leute Ressourcen ohne deren Erlaubnis verwenden.
  8. Du sollst nicht anderer Leute geistig Werk als deines ausgeben.
  9. Du sollst über die sozialen Konsequenzen deiner Programme nachdenken.
  10. Du sollst den Computer so benutzen, dass du Verantwortung und Respekt zeigst.
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